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Hostname und Zeitzone

Servername setzen und Zeit synchronisieren.

Der Hostname ist der Name des Servers im Netz. Er erscheint im Prompt der Shell, in Logs und als Absender von Mails. Die Zeitzone bestimmt, wie Uhrzeiten angezeigt werden. Die Systemuhr selbst läuft intern in UTC.

Die Befehle sind hier als root gedacht. Als normaler Benutzer muss sudo davorstehen.

  1. Hostname setzen. Den Namen am besten als vollständigen Namen wählen, z. B. server01.example.de. Erlaubt sind Buchstaben, Ziffern und Bindestriche.
    hostnamectl set-hostname server01

    Der Name wird in /etc/hostname gespeichert und gilt nach einem Neustart weiter.

  2. Hostname in /etc/hosts eintragen. Ohne diesen Eintrag meldet sudo beim nächsten Befehl unable to resolve host. Die Zeile 127.0.1.1 mit dem neuen Namen ergänzen:
    nano /etc/hosts
    127.0.1.1   server01
  3. Zeitzone setzen. Für Deutschland ist Europe/Berlin richtig. Alle Zeitzonen zeigt timedatectl list-timezones.
    timedatectl set-timezone Europe/Berlin
  4. Zeitsynchronisation prüfen. Der Server holt die Uhrzeit über das NTP-Protokoll aus dem Netz. Die Ausgabe sollte System clock synchronized: yes und NTP service: active zeigen.
    timedatectl status

    Steht dort NTP service: inactive, schaltet timedatectl set-ntp true den Dienst ein. Blockiert die Firewall ausgehenden UDP-Verkehr auf Port 123, kommt keine Synchronisation zustande. Das passt zum Abschnitt Firewall mit ufw.

Warum die Zeit wichtig ist

Zum Mitverfolgen

Die Vorführung zeigt Hostname, /etc/hosts und Zeitzone Schritt für Schritt. Sie läuft nicht auf einem echten Server.