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Firewall mit ufw
Nur die nötigen Ports öffnen.
Die SSH-Regel muss vor
ufw enable gesetzt werden. Sonst sperrt man sich selbst aus.- Installieren:
sudo apt install -y ufw - Standard-Regeln setzen:
sudo ufw default deny incoming sudo ufw default allow outgoing - SSH erlauben (bei geändertem SSH-Port entsprechend anpassen):
sudo ufw allow OpenSSH - Nur benötigte Dienste ergänzen, z. B. Webserver:
sudo ufw allow 80/tcp sudo ufw allow 443/tcp - Aktivieren und prüfen:
sudo ufw enable sudo ufw status verbose
Warum eine Firewall direkt auf der VM?
- Weniger Angriffsfläche: Dienste, die versehentlich auf allen Adressen lauschen (z. B. eine Datenbank), sind von außen nicht erreichbar.
Ports, die man nicht aussperren sollte
- Ausgehender Verkehr: Nicht blockieren, sonst funktionieren Updates, DNS (53), NTP (123) und HTTPS-Verbindungen nach außen nicht. Deshalb
default allow outgoing. - ICMP (Ping): Nicht komplett sperren. Ohne ICMP für „Fragmentation needed“ gibt es Verbindungsprobleme bei größeren Paketen.
Die Konsole (IPMI/KVM) läuft nicht über ufw. Sie bleibt also auch bei falscher Firewall-Regel erreichbar, siehe IPMI und Konsole.
Game-Server und Docker
Docker-Container veröffentlichen Ports oft an ufw vorbei. Wer Docker nutzt, sollte das gesondert prüfen. Für Spielports gilt: nur die Ports öffnen, die das Spiel wirklich braucht.
Zum Mitverfolgen
Die Vorführung zeigt die Einrichtung von ufw Schritt für Schritt, inklusive der Regel für SSH vor dem Aktivieren. Sie läuft nicht auf einem echten Server.