Was ist eine Domain?
Der lesbare Name einer Website, statt sich IP-Adressen zu merken.
Jeder Server im Internet hat eine IP-Adresse, zum Beispiel 203.0.113.10 (IPv4) oder 2001:db8::10 (IPv6). Solche Zahlen kann sich kaum jemand merken, und sie ändern sich, wenn ein Server umzieht.
Eine Domain ist ein leicht lesbarer Name wie example.de. Sie zeigt auf die IP-Adresse des Servers, sodass man nur den Namen eintippen muss.
Wie der Name zur Adresse wird
- Man gibt
example.deim Browser ein. - Der Rechner fragt beim DNS (Domain Name System) nach. Das DNS ist wie ein Telefonbuch des Internets und liefert die IP-Adresse zum Namen.
- Der Browser verbindet sich mit dieser IP-Adresse, und der Server liefert die Website.
Das passiert im Hintergrund in Sekundenbruchteilen. Man bemerkt davon nur, dass die Website erscheint.
Warum der Name praktisch ist
- Umzug ohne Änderung für Besucher: Zieht die Website auf einen anderen Server, ändert man nur den DNS-Eintrag. Der Name bleibt gleich.
- Mehrere Dienste unter einem Namen: Website, E-Mail und Unterseiten wie
shop.example.delassen sich getrennt einrichten. - Vertrauen: Ein HTTPS-Zertifikat gehört zu einem Namen. Der Browser prüft, ob die Verbindung wirklich zu diesem Namen gehört, siehe SSL-Zertifikat.
Aufbau eines Namens
www oder shop | Subdomain, ein Teil vor dem Hauptnamen |
|---|---|
example | Der eigentliche Name, den man sich aussucht |
.de | Endung (Top-Level-Domain), bestimmt das Land oder den Zweck |
Eine Domain mieten
Eine Domain kauft man nicht dauerhaft, sondern mietet sie jährlich bei einem Registrar. Die Endung verwaltet eine zentrale Stelle, etwa DENIC für .de. Die Zuordnung zur IP-Adresse pflegt man im DNS.
Bei PawHost sind WHOIS-Schutz und DNS-Hosting kostenlos enthalten.